Experimentierräume gesucht

Alec Völkel, Sänger von The BossHoss, im Panel beim Hybrid-Event „Meet the Change“: "Lasst uns das hier mal öfter machen! Ich finde es großartig. Kreative Prozesse brauchen Austausch!" Foto: Meet Germany, Oliver Wachenfeld

Experimentierräume gesucht

Alec Völkel, Sänger von The BossHoss, im Panel beim Hybrid-Event „Meet the Change“: "Lasst uns das hier mal öfter machen! Ich finde es großartig." Kreative Prozesse brauchen den Austausch! Foto: Meet the Change, Oliver Wachenfeld

Die Pandemie stellt Eventprofessionals auf eine harte Probe. Um sie zu bestehen, braucht es neue Ideen und Innovationen. Es braucht Mut und Experimentierräume. Impulse geben der Blick über den Tellerrand und der Austausch mit anderen – außerhalb der Branche. 2021 kann ein Jahr der Kreativität und Innovation werden.

Krisen verlaufen in Phasen und für jeden anders. Während sich die einen noch im Zustand von Schock und Ablehnung befinden, nehmen andere die Veränderung an, wieder andere beginnen zu lernen, probieren sich aus und suchen nach Lösungen. Experimentierräume können hier Veranstaltungen sein, wenn auch vorerst hybrid oder digital. Ein Best-Practice-Beispiel ist „Meet the Change“. Dort, auf der Bühne im Humboldt Carré in Berlin sitzt bei der Premiere am 27. August 2020 Alec Völkel im Panel. „Ein Künstler braucht ein Publikum“, sagt der Sänger von The BossHoss. „Ich brauche die Reaktionen im Gesicht. Der Funke muss überspringen. Ich will die Energie teilen, die da entsteht“. Als im Lockdown alle Konzerte ausfallen und damit die Einnahmen, versucht sich seine Band mit Streaming, merkt aber schnell: Es ist nicht dasselbe. Darüber will Völkel reden. Aber nicht mit anderen Musikern, sondern mit Ariane Ribbeck, Director Brand Experience & Sponsoring bei Vattenfall, Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut, Oliver Lange, Head of H&M LAB Germany, und anderen. Das vielfältige Panel tauscht sich zu Corona aus, den Folgen für Events und neuen Formaten. Es ist eine Versuchsanordnung, die in der Veranstaltungswelt ihres Gleichen sucht.

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Dahinter steckt Tanja Schramm. Für die Geschäftsführerin von „Meet Germany“ ist jetzt der Zeitpunkt, sich auszutauschen und von anderen zu lernen. „Nie wieder werden wir so viel Zeit haben, um unsere Unternehmen und Prozesse zu beleuchten und zu hinterfragen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln sowie uns an veränderte Marktsituationen anzupassen“, sagt die Unternehmerin. Mit „Meet the Change“ will sie der Veranstaltungsbranche Mut machen und zeigen, wie sich die Krise als Chance nutzen lässt. Das will Schramm von anderen Branchen lernen und wendet sich an Alexander S. Wolf. Das Thema Mut machen treibt den Gründer von „Außergewöhnlich Berlin“ schon länger um, weshalb er im Frühjahr mit „Deutschland – Land der Ideen“ die Initiative #beyondcrisis ins Leben ruft. 200 in der Krise entstandene Projekte und Konzepte sind seither eingereicht worden. „Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir Mut machen und beweisen, dass die Menschen in Deutschland gerade in Krisenzeiten zur kreativen Höchstform auflaufen“, begründet Ute Weiland, Geschäftsführerin von „Deutschland – Land der Ideen“ die neue Initiative.

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#beyondcrisis: Drei Beispiele

1. meeting point berlin – DIY home-recorden 2. Genussmomente – Catering für digitale Veranstaltungen 3. The Mentoring Club – Länder- und Kulturübergreifendes Lernen

Für Schramm sind Weiland und Wolf die idealen Partner, um mit „Meet the Change“ den Blick über den Tellerrand zu heben. Die drei werfen ihre Netzwerke zusammen und laden Vertreter aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ein, Fachleute zu Digitalisierung, Innovation und Change ebenso wie aus der Kultur-, Event- und Club-Szene. „Dieses Format ist tatsächlich aus der Krise entstanden“, so Schramm. Sie finanziert es aus Eigenmitteln mit Unterstützung der Beeftea Group, dem Innovations-Netzwerk Unusual Thinkers, dem Softwareentwickler Easycube und ihrer Jahrespartner Fastlane, Eventmobi und Doo. Die Veranstaltung ist schnell ausgebucht, der Livestream sehr gut besucht. Das übertrifft die Erwartungen der Veranstalter. Gerade die Vielfalt und die Offenheit in der Panel-Runde kommen gut an beim Publikum und sorgen für den Spirit der Veranstaltung.

Krisenverlauf

Organisationsberaterin Karin Ruppert moderiert die Panel-Diskussion und holt die Teilnehmer ab, indem sie den Krisenverlauf vorstellt und jeden bittet, sich zu überlegen, wo er steht. Es geht um zwei Zeithorizonte: Erstens akut die Krise zu bewältigen, zweitens den Transformationsprozess zu meistern mit Megatrends wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit gepusht durch Corona.

Grafik: Meet Germany, Change-Phasen nach Richard K. Streich

Ariane Ribbeck etwa sieht sich im Krisenverlauf auf der „Lernen“-Stufe. „Wir probieren einfach neue Sachen aus und sehen, was ist jetzt möglich in der neuen Situation und was nicht.“ Als Director Brand Experience & Sponsoring Vattenfall fragt sie sich, wie sich Events weiterentwickeln. Sie appelliert: „Lasst uns mutig sein und kooperieren. Lasst uns flexibel sein und einfach etwas beginnen und lernen. Wir müssen Learning by doing machen.“ Drei Stühle weiter bekräftigt Oliver Lange: „Wir müssen das Denken aufbrechen.“ Sein H&M Lab Germany ist klein und schnell in der Entwicklung neuer Dinge mit Kunden und Mitarbeitern. „Wir haben eine absolut lernende Haltung und wahnsinnige Lust zu kooperieren, mit anderen Unternehmen und Startups. Wir wollen Impact für andere erzeugen.“ Dieser Veränderungswille veranlasst Prof. Ulrich Weinberg zu einem Angebot: Der Leiter der HPI School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut lädt alle ein, spannende Fragestellungen als Partner für ein Semester-Projekt vorzuschlagen und mit den Studierenden nach Lösungen zu suchen.

“The corona pandemic confronts us with enormous social and economic challenges. New digital innovations and solutions can be an elementary approach to tackle this crisis and improve our daily life on a sustainable basis. We as Porsche Digital have therefore joined the #beyondcrisis initiative to gather and implement ideas with you to shape our mobility of tomorrow.”

Stefan Zerweck, COO Porsche digital

In den Change-ups lernen sich Panel und Publikum kennen und bearbeiten in Gruppen Themen wie „Monetarisierung von Mut“ und damit einhergehende Fragestellungen: Wie viel Mut kann sich jeder Einzelne leisten und wie findet man die finanziellen Mittel, um seine mutigen Ideen tatsächlich umzusetzen? Als einen Lösungsansatz erkennen die Teilnehmer eine Kultur des Scheiterns und die Etablierung einer Fehlerkultur in Unternehmen und Organisationen. Denn, so der Befund, die Menschen sollten Scheitern nicht als persönliche Niederlage verstehen, sondern als wichtiges Produkt des Ausprobierens ansehen. Und ohne Ausprobieren kein Verbesserungsprozess. Das Gelernte wird im „KnowledgeCenter“ von Meet Germany zugänglich gemacht und auf den kommenden Summits in 2021 aufgegriffen. Einen Vorgeschmack gibt das Meetup am 21. Dezember 2020, erneut im Humboldt Carré. Schließlich sieht Tanja Schramm „Meet the Change“ nicht als Eintagsfliege, sondern als Impulsauftakt. „Wir wollen unsere Community und die Teilnehmer langfristig bei ihrem Veränderungsprozess begleiten.“

12 "Main Take Aways" von "Meet the Change" und ein Aufruf:

  1. Die Veranstaltungswirtschaft ist eine heterogene Branche und geprägt durch unterschiedlichste Perspektiven auf das Thema Begegnung.
  2. Die Kraft der Gemeinschaft und Solidarität in der Krise sind wertvolle Anker – was bleibt davon wenn die Krise überstanden ist? Es liegt an uns!
  3. Kunst und Kultur ist systemrelevant – was sind wir bereit dafür zu bezahlen? Raus aus der Online-Umsonst-Kultur!
  4. Es braucht Mut und Experimentierräume, um Schritt für Schritt sichere Veranstaltungen, auf Basis der behördlichen Auflagen, möglich zu machen.
  5. Mut verlangt den Umgang mit Ungewissheit.
  6. Digitale Formate sind sinnvolle Ergänzungen, aber die persönliche Begegnung wird nicht ersetzt werden.
  7. Die Kommunikationsformate der Zukunft werden sich noch stärker an den Bedürfnissen der Teilnehmer orientieren müssen. Eine Verschmelzung und stärkere Interaktion der Teilnehmer – ob live vor Ort oder zugeschaltet über digitale Kanäle – wird immer wichtiger werden.
  8. Es gilt nicht nur die bekannten analogen und digitalen Kanäle parallel zu bespielen, es geht um die Gestaltung eines völlig neuen Raums.
  9. Lern- und Innovationsprozesse leben von der Interdisziplinarität der Gruppe.
  10. Neues Denken ist wichtiger als die Technologie im Hintergrund.
  11. Raus aus den Komfortzonen und den Filterblasen – Vielfalt im Denken bringt neue Erkenntnisse, neues Bewusstsein und hilft scheinbar unlösbare Herausforderungen zu meistern.
  12. Selbst in der Krise können neue Geschäftsmodelle entstehen, wenn wir die Perspektive wechseln.

Aufruf: Lasst uns gemeinsam kreativ und mutig sein. In der Gemeinschaft liegt der Schatz!

Tanja Schramm will mit dem Event „Meet the Change“ Mut machen und von anderen Branchen lernen. Foto: Meet Germany, Oliver Wachenfeld

Viel Beachtung findet auch die Schalte ins Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO nach Stuttgart zu Yeama Bangali. Die Projektleiterin von „FutureWork360“ führt vor, wie das Fraunhofer IAO seinen digitalen Zwilling erstellt: Ein 360-Grad-Trolley mit Multisensorsystem und sechs Kameras, verknüpft mit Lasertechnologie, erfasst jeden Raum des Instituts in jeder Richtung. Derart will das Fraunhofer IAO seine Forschungsräume digital abbilden und für Besucher öffnen, um die hohe Relevanz der Forschung für die Gesellschaft zu zeigen und den Mehrwert für den Einzelnen. „Neu ist: wir haben den virtuellen Zwilling in einen neuen Kontext gebracht, den kennt man bisher nur aus der Produktion und dem industriellen Kontext. Wir haben ihn aber als Wissenstransferplattform und als neue Form der Wissenschaftskommunikation eingesetzt. Das gab es so noch nicht“, erklärt Bangali. Sie ergänzt: „Da gibt es viel Potential, wenn man an die Veranstaltungsbranche denkt, an virtuelle Messen oder alle Formate, wo der Wissenstransfer eine ganz wichtige Rolle spielt.“

„Schön, dass ich dabei sein konnte. Tolles Event mit spannenden Gästen und Diskussionen! Mit so vielen verschiedenen Perspektiven, kommen viele neue Ideen zum Vorschein!“

Yeama Bangali, Projektleiterin "FutureWork360" am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Genau diese neuen technologischen Einsatzfelder für Events sind es, weshalb das GCB – German Convention Bureau und der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) im Innovationsverbund „Future Meeting Space“ mit dem Fraunhofer IAO zu Veranstaltungsformaten der Zukunft forschen. Gerade jetzt sind „Innovationen absolut unverzichtbar“, ist GCB-Geschäftsführer Matthias Schultze überzeugt. „Um den massiven Transformationsprozess, den wir gerade besonders beschleunigt erleben, aktiv zu gestalten, werden neue Lösungen für die Bedürfnisse von Kunden auch weiterhin das Maß aller Dinge sein.“ Neue Ideen entstehen dabei durch Kollaboration und Kooperation sowie Kreativtechniken wie Design Thinking. Schultze: „Neben Kreativtechniken als Instrument kommt es insbesondere auch auf ein offenes Mindset an. Wichtig ist es, Ideen die Chance zur Weiterentwicklung zu geben – der erste Versuch muss noch nicht der ‚große Wurf‘ sein, auch Kurskorrekturen sind legitim.“

„Innovationen sind absolut unverzichtbar“

Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB – German Convention Bureau, über einen iterativen Prozess der Krisenbewältigung, neue Ideen und die „BOCOM“ als Testlabor und Prototyp.

Foto: GCB, Michael Pasternack

Just im Herbst hat der Innovationsverbund „Future Meeting Space“ seinen Innovationskatalog 4.0 herausgegeben und damit einen Überblick über innovative Technologien, die Business Events beeinflussen werden. Das sind etwa Virtual und Augmented Reality, Data Analytics, Robotic Process Automation, Artificial Intelligence, Internet of Things, Cloud Computing, 5G und Quantum Computing. Der Innovationskatalog 4.0 beschreibt jede Technologie, ihr Potenzial und ihre Anwendung. Dafür wertet das Fraunhofer-Forscherteam Informationen und Recherchen aus eigener Forschung und Entwicklung aus, von Experten, Netzwerken und Trendscouts. Ein multidisziplinäres Plenum bewertet die Erkenntnisse. „Die systematische Analyse neuer technologischer Ansätze und ihrer Potenziale ist die Voraussetzung dafür, praxistaugliche und nachhaltige Formate entwickeln zu können“, erläutert Dr. Stefan Rief, Institutsdirektor und Leiter des Forschungsbereiches Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung am Fraunhofer IAO. „Der Innovationskatalog 4.0 zeigt das große Spektrum dessen, was künftig möglich sein kann, und gibt Akteuren der Veranstaltungswelt damit konkrete Tools an die Hand, ihre eigenen Angebote kreativ und innovativ zu gestalten.“

Einer, dem es weder an Innovationsmut noch an Unternehmergeist mangelt, ist August Moderer. „Wir haben im Frühjahr, gleich zu Beginn der Pandemie, direkt in den Krisenmodus umgestellt und als Team – insbesondere virtuell – intensiv weiter gearbeitet und neue Ideen und Formate entwickelt.“ Dem Geschäftsführer von mainzplus Citymarketing ist klar: „Die Veranstaltungsbranche muss sich auf völlig neue Formate einstellen. Wer glaubt, dass das Thema mit einem Impfstoff erledigt ist, der täuscht sich gewaltig.“ Schließlich haben die großen Unternehmen und Institutionen gelernt, dass sie auch digital an Veranstaltungen teilnehmen können, zudem sind die Teilnehmer verunsichert und müssen erst wieder Vertrauen in Großveranstaltungen fassen. Moderer: „Das stellt unsere Branche vor neue Herausforderungen. Die Umstellung muss jetzt passieren und nicht erst in fünf Jahren. Wir müssen in unsere Häuser im digitalen Bereich investieren, sonst überleben wir nicht.“ Konsequent hat mainzplus Citymarketing mit der Agentur wikonect die neue Marke "mainzplus digital – powered by wikonect" geschaffen, zur Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung digitaler Kongress- und Tagungsformate.

„Digitale Learning Journey VI: Virtuelle & hybride Veranstaltungen“

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Wie können Veranstaltungen digital stattfinden und welche Möglichkeiten bieten virtuelle Räume? Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft bietet auf seinen "Digitalen Learning Journeys" Blicke hinter die Kulissen. Hier bei Marguerite Joly, Chief Digital Officer & Chief Marketing Officer Holtzbrinck Buchverlage, Christian „Mio“ Loclair, Gründer von Waltz Binaire, und Alexandra Wolf, Head of Programme re:publica.

Mit den Möglichkeiten virtueller Räume beschäftigt sich auch das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Es ist Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung mit der Aufgabe, die Kultur- und Kreativwirtschaft sichtbar zu machen, ihre disziplinübergreifenden Potenziale für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu vermitteln und mit den Akteuren Lösungsansätze für branchenbetreffende Herausforderungen zu suchen. Um Entwicklungen frühzeitig zu identifizieren, die Innovationsdynamik zu steigern und Lösungsoptionen aufzuzeigen, setzt das Kompetenzzentrum auf brancheninterne und -übergreifende Vernetzung, auf grenzüberschreitende Kooperationen und außergewöhnliche Veranstaltungsformate. Ein Beispiel sind die Digitalen Learning Journeys. Die virtuellen Besuche innovativer Unternehmen behandeln Themen wie Künstliche Intelligenz oder immersive Technologien und ihren Einfluss auf die Kultur- und Kreativbranchen – und fragen umgekehrt: Wie bringt die Kultur- und Kreativwirtschaft durch die Entwicklung konkreter Anwendungskontexte für diese Technologien mit ihren kreativen Methoden nichttechnische Innovationen voran? Bei der „Digitalen Learning Journey VI: Virtuelle & hybride Veranstaltungen“ nimmt Christian „Mio“ Loclair, Gründer von Waltz Binaire, die Zuschauer mit auf eine Reise in die Zukunft der Veranstaltungsindustrie und ihrer (virtuellen) Plattformen. Sein Labor für interdisziplinäre Innovationen zu Technologien und Daten-Experimente ist international bekannt. Loclair weiß: „Bei einem digitalen Konzept ist Nähe wichtig. Wichtig ist, es muss Zeit kosten, sonst ist es Snapchat oder noch schneller Tiktok. Im digitalen Raum muss ich das Gefühl haben, dieser Raum wurde nur für mich geschaffen.“ Sein Projekt „Journée 2020” ist eine Einladung, zusammenzukommen und den endlosen Raum zu erkunden. Das Ziel? Jeden und überall mit allem zu verbinden und Antworten zu finden auf die Fragen: Wie können wir die Menschen in neuen virtuellen Räumen wieder miteinander verbinden? Wie kommen wir zusammen, wenn wir uns nicht von Angesicht zu Angesicht begegnen können?

Kerstin Wünsch

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