Gen Z (Y)

Future Skills

Grafik: stories - www.freepik.com

Die digitale Transformation verlangt von den Menschen, sich neue Kompetenzen anzueignen und sich ständig an neue Anforderungen anzupassen. Das gelingt den Jüngeren leichter, die nativ im Umgang mit digitalen Medien sind. Die Generation Z kommt auf den Arbeitsmarkt – und die Veranstaltungswirtschaft muss um sie kämpfen.

Neue Umsatzkanäle, Logistikprobleme lösen oder eine Datenstrategie entwickeln? Nein: Der Fachkräftemangel ist im Marketing das Thema 2022. Das sagen 44 % der 500 Fachleute aus Marketing und Kommunikation, die die DMEXCO – Digital Marketing Expo & Conference Ende 2021 hat befragen lassen. Erst mit Abstand folgen neue Umsatzkanäle (27 %) und New Work (25 %). „Unsere aktuelle Trendumfrage zeigt ganz deutlich: Das vorherrschende Thema im Marketing für 2022 ist neben der Technologie der Mensch“, betont Jan Garnefeld, Director Sales & Operations der DMEXCO. „Um die Probleme und Herausforderungen der Zukunft zu meistern, benötigen Unternehmen qualifizierte und motivierte Mitarbeiter:innen.“

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Der Schlüssel zum Erfolg im B2B-Marketing sind Fachkräfte, digitalisierte Prozesse und agile Methoden, lässt sich das Trendbarometer Industriekommunikation 2022 des Bundesverbands Industrie Kommunikation (bvik) zusammenfassen. Dabei ist der Top-Trend 1 für 94 % der Befragten: Digitale Skills werden zum Erfolgsfaktor. „Die Einschätzung der B2B-Expert:innen, wie viel Bedeutung und Potenzial für die Markenpositionierung im B2B-Bereich bei den Mitarbeiter:innen gesehen wird, ist sehr beindruckend“, sagt Dr. Seon-Su Kim, Professor an der DHBW Mosbach und wissenschaftlicher Partner der Studie. Die Herausforderungen für Unternehmen sieht er in der Gewinnung von technisch versierten Fachkräften, aber auch in der erfolgreichen Implementierung von Social-Selling- und Corporate-Influencer-Strukturen.

„Die einzige Kompetenz, die im 21. Jahrhundert wichtig sein wird, ist die Kompetenz, neue Kompetenzen zu lernen.“
Peter Drucker, US-amerikanischer Ökonom

Future Skills

Hintergrund ist unsere (Arbeits-)Welt, die sich in einem tiefgreifenden Wandlungsprozess befindet. Beschleunigt durch die Pandemie, verändert die digitale Transformation die soziale Kommunikation, Arbeits- und Lernprozesse – allen voran in der Veranstaltungswirtschaft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen neue Kompetenzen erlernen und lernen, sich ständig und schnell an neue Anforderungen anzupassen. Das McKinsey Global Institute hat 18.000 Menschen befragt und nachgeforscht, welche Jobs durch Automatisierung, KI und Robotik verloren gehen, welche neu entstehen und welche Fähigkeiten gefragt sein werden. Das Fazit: Technologische, soziale und emotionale sowie höhere kognitive Fähigkeiten werden wichtiger. Ein Arbeitsmarkt, der stärker automatisiert, digitalisiert und dynamisch ist, erfordert Fähigkeiten, die drei Kriterien erfüllen:

  • einen Mehrwert schaffen, der über das hinausgeht, was von automatisierten Systemen und intelligenten Maschinen geleistet werden kann,
  • in einem digitalen Umfeld arbeiten und
  • sich kontinuierlich an neue Arbeitsweisen und neue Berufe anpassen.

In ihrem Framework „Future Skills 2021" identifizieren McKinsey & Company und der Stifterverband 21 Kompetenzen in vier Kategorien: „Klassische Kompetenzen", „Digitale Schlüsselkompetenzen", „Technologische Kompetenzen" und „Transformative Kompetenzen". Gerade letztere sind grundlegend, um gesellschaftliche Veränderungen gestalten zu können, indem sie das Bewusstsein für gesellschaftliche Herausforderungen schaffen und sowohl das Entwickeln visionärer Lösungen unterstützen als auch Menschen hinter einem gemeinsamen Ziel vereinen. Das ist auch ein Thema für die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und ihre 38 Mitgliedstaaten. Ihr „OECD-Lernkompass 2030“ ist eine ehrgeizige Vision für die Zukunft der Bildung. Die Metapher Lernkompass verdeutlicht, dass (junge) Menschen lernen müssen, sich selbstständig in unbekannten Kontexten zurechtzufinden.

Erklärvideo zum OECD Learning Compass 2030

Future Events

Mit Future Skills im Event Management befasst sich der „Event Management Skills Post Covid-19 Report“. In ihrer Studie untersuchen Prof. Dr. Chunlei Wang, Shanghai University of International Business and Economics, Dr. Olga Junek, Victoria University Business School in Melbourne, und Prof. Dr. Kim Werner von der Hochschule Osnabrück drei Perspektiven: der Studierenden und Absolventen, der Unternehmen und Fachleute, der Professorenschaft und Dozentinnen und Dozenten. Die Studierenden erwarten für die Zukunft einen starken Wandel in der Branche und mehr digitale Events. Die Aussage „Die Event-Zukunft ist hybrid" treffen sie in allen drei Ländern und sehen Covid-19 als Katalysator für neue digitale Formate. Auf die Frage nach den Fähigkeiten und Kompetenzen der Zukunft verweisen sie auf die Bedeutung von Soft Skills. Diese halten viele der Studierenden für wichtiger als die Hard Skills, da sich technologische Anforderungen und Fähigkeiten ständig änderten.

Die Unternehmen sehen einen großen Bedarf an neuen Fähigkeiten und Kompetenzen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere im Zusammenhang mit Technologie, IT und neuen Medien. Wie die Studierenden rechnen sie mit einer „hybriden Zukunft“ und mehr digitalen Events. Aktuelle Stellenbeschreibungen im Februar verdeutlichen das: Siemens Global Business Services (GBS) sucht einen Junior Event Manager (w/m/d), Schwerpunkt virtuelle und hybride Veranstaltungen. Dabei äußern die Fachleute Bedenken, dass bei digitalen Formaten der Live-Kommunikation die Möglichkeit zur Interaktion und Vernetzung fehle. Die Unternehmen meinen, dass die meisten Curricula gut sind, aber technologisch verbesserungswürdig.

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SOCIAL MEDIA IN DER EVENTKOMMUNIKATION

3-stündiges Webinar am 15. März um 9.30 Uhr

Eventkommunikation erfolgt heute fast ausschließlich oder begleitend über die sozialen Kanäle. Posts und Ads sind schnell eingestellt und werden regelmäßig wiederholt. Doch wer seine Social-Media-Aktivitäten ausschließlich für Werbezwecke einsetzt, hat das Potenzial noch nicht erkannt. Um erfolgreich aus der Menge herauszustechen, bedarf es einer Strategie, bei der es nicht nur um Gewinnung von Teilnehmenden geht, sondern um ein langfristiges Ziel: die Bildung einer Community.

Alle Infos und die Anmeldung finden Sie hier.

Foto: rawpixel.com

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Die Professorinnen und Professoren sehen ihrerseits die Notwendigkeit, sich stärker auf technologische Aspekte zu konzentrieren. Als wichtig erachten sie außerdem die Forderung nach mehr Innovation in Abwesenheit realer Arbeitskomponenten. Aus Theorie und Praxis heraus sollte überlegt werden, welche Kompetenzen die Absolventen zukünftig benötigen. „Es war noch nie so wichtig wie jetzt, dass sich Hochschulen, Unternehmen und Verbände zusammensetzen und über die ‚Future Skills‘ unserer Nachwuchskräfte austauschen“, resümiert Prof. Werner von der Hochschule Osnabrück, „auch um in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels gemeinsam darüber zu beraten, wie wir uns als innovative, zukunftsfähige und attraktive Branche für junge Menschen präsentieren.“

In their Twenties: Wir stellen 17 Talente vor

Nina Bachem, Luca Ciraudo, Vanessa Erath, Faye Hagendorf, Elisa Jordan, Anna Käsler, Stina Jahn, Kim Kugelmann, Anne Matthai, Maxi Neßmann, Lena Nyul (im Bild), Jannick Raab, Cindy Schöffmann, Bjarne Schröder, Lena Steinhäuser-Heinz, Katharina Weißweiler und Joy Winzer.

Foto: Lena Nyul

Die Gen Z

Die Generation Z ist die erste Generation, die in die digitale Welt hineingeboren wird und mit dem Smartphone als „Extended Self“ aufwächst. Geboren zwischen 1996 und 2009, ist ihr Alltag digitalisiert und die Nutzung digitaler Plattformen und sozialer Medien in ihr Leben integriert. Laut der Bevölkerungszahlen, die das Statistische Bundesamt am 24. Januar 2022 veröffentlicht hat, leben in Deutschland 83 Mio. Menschen. Der Anteil der Generation Z beträgt 14 %, das sind 11,4 Mio. junge Menschen im Alter von 13 bis 26 Jahren. Zum Vergleich: 8,5 Mio. Menschen sind es in der Generation Alpha, 15,8 Mio. in der Generation Y, 16,6 Mio. in der Generation X, 12,6 Mio. bei den Babyboomers, 8,87 Mio. in der Nachkriegsgeneration und 9,4 Mio. in der Generation der bis 1945 Geborenen.

Der demografische Wandel ist in vollem Gange und verschärft den Fachkräftemangel, wenn mit den geburtenstarken Jahrgängen, den Babyboomers, pro Jahr 1,3 Mio. Erwerbstätige in Rente gehen. Laut Statistischem Bundesamt könnte die Zahl der Erwerbspersonen in Deutschland von heute 45 Mio. im ungünstigsten Fall bis 2030 bereits um fast vier Millionen geschrumpft sein und in 30 Jahren auf 31,5 Mio. Erwerbstätige

Die Generationen:

• Generation bis 1945 • Nachkriegsgeneration: 1946 – 1955 • Babyboomers: 1956 – 1965

• Generation X: 1966 – 1980 • Generation Y: 1981 – 1995 • Generation Z: 1996 – 2009 • Genration Alpha: 2010 – 2025

Bevölkerung in Deutschland nach Generationen; Quelle: Statista.com

Die Generation Z ist die Generation, die freitags gegen die Klimakrise auf die Straße geht und wegen des Klimaschutzgesetzes vor das Bundesverfassungsgericht zieht. Eine Generation, die in ihrer Vielfalt gesehen werden will, die sich vor ihrem Eintritt ins Berufsleben mit ihrer Work-Life-Balance befasst und im Bewerbungsgespräch nach Homeoffice fragt. Keine Altersgruppe ist so sehr in den sozialen Netzwerken zu Hause wie sie. Ihr Nutzerverhalten haben ExpressVPN und Pollfish in der Studie zur Nutzung sozialer Medien in der Generation Z untersucht und 1.500 Deutsche zwischen 16 und 24 Jahren befragt. Der Großteil von ihnen verbringt täglich mehrere Stunden in den sozialen Netzwerken, am liebsten auf Instagram mit 90 %, TikTok und Snapchat mit je 80 % und Youtube mit 79 % sowie mit deutlichem Abstand auf Facebook 47 % und Twitter 28 %.

Wer und wo sind diese GenZer eigentlich? Wie funktioniert Kommunikation auf Augenhöhe?

Um generationsübergreifende Kollaboration als Schlüssel geht es im Talk von Neil Heinisch (18), Co-Founder von PlayPlayTheHype und Marketing & TikTok Enthusiast, auf der ersten Connecting People 2021.

Es ist eine selbstbewusste Generation, die sich ihrer digitalen Assets bewusst ist. Beim Digital and Innovation Day mit dem Thema digitales Marketing, dem #DigiDay des German Convention Bureaus (GCB), erleben Pia Such und Maxi Neßmann von der studentischen Projektgruppe #SocialSix, wie weit der Standard in der universitären Lehre von der beruflichen Praxis abweicht. In ihrem Nachbericht "#Perspektivwechsel auf dem #DigiDay22" schreiben sie: „Vieles von dem, was wir gehört und gesehen haben, war uns bereits aus Vorlesungen bekannt. Dem Eindruck nach waren die Inhalte eher auf eine Zielgruppe ohne nativen Umgang mit digitalen Medien zugeschnitten.“ Auf die Frage: „Sehen Sie die Covid-19-Pandemie als Chance für die Generation Z, aufgrund ihrer Kenntnisse ein bedeutenderer Teil am Arbeitsmarkt zu werden?“ sagt Lena Nyul folglich: „Ja, auf jeden Fall.“ Die 24-Jährige arbeitet als Junior Project Manager für Events und Social Media bei der Agenturgruppe mci Deutschland – und das remote aus Österreich. „Wir sind flexibel, haben meist die technischen Voraussetzungen, problemlos auch von zu Hause arbeiten zu können – und Videotelefonie gehört schon lange zu unserem Alltag“, begründet sie ihre Antwort. „Zudem können wir uns schnell an Veränderungen anpassen und nehmen Herausforderungen wie eine Pandemie als Chance wahr, kreative neue Wege zum Ziel zu finden.“ Und doch erschreckt sie ihre Erkenntnis, dass nach wie vor viele Unternehmen jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der Generation Z keine Jobchancen geben, da sie (noch) keine jahrelange Berufserfahrung vorweisen können.

„Where are all the 20-year-olds? If we’re designing things for 40+, we’re going to age ourselves out. We’re not going to be relevant in the future.“
Allie Magyar, Chief Product Officer at Notified and Founder of Hubb, auf der IMEX America 2021

Kampf um Talente

Dr. Christina Buttler, Director Strategy & Innovation und Director Healthcare bei MCI Deutschland, sieht noch ein Problem bei der Verjüngung der Veranstaltungswirtschaft. „Schaut man sich die Berichterstattung und die offiziellen Verlautbarungen von Branchenorganen an, muss man zwangsläufig den Eindruck bekommen, die Branche, die sich mit Events, Kongressen und allen anderen Formen von Veranstaltungen beschäftigt, stehe kurz vor dem Untergang.“ Doch das spiegele die Branche nicht wider. In der Pandemie gebe es viele Player in der Live-Kommunikation, die die Begegnung von Menschen weiterhin ermöglichten, nun eben digital oder hybrid. Buttler: „Diese Player sind aus der Kurzarbeit zurückgekehrt und suchen nun intensiv nach neuem Personal.“ Sie spricht für viele andere Agenturen und ist überzeugt, dass die Branche weiterhin attraktive Jobs biete. „Dieses Signal sollten wir dringend auch wieder aussenden“, sagt Buttler und startet in ihren Social-Media-Kanälen mit ihren Kolleginnen und Kollegen die „Young Talents Series“.

„Durch die Pandemie hat gerade die Veranstaltungsbranche bei jungen Menschen – und deren Eltern – an Vertrauen für eine berufliche Zukunft verloren. Das müssen wir gemeinsam wiederherstellen und für uns werben“, bekräftigt Antje Münsterberg. Die Personalreferentin bei mainzplus Citymarketing engagiert sich ehrenamtlich beim Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) für die Auszubildenden und hat aktuelle Zahlen parat: Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge für Veranstaltungskaufleute sinkt. Waren es vor der Pandemie 2018 noch 1.935 und 2019 1.830, sind es 2020 nur noch 1.125 und 2021 1.164. Zudem werden pro Jahr ca. 500 Ausbildungsverträge aufgelöst.

Foto: mainzplus Citymarketing

„Durch die Pandemie hat gerade die Veranstaltungsbranche bei jungen Menschen – und deren Eltern – an Vertrauen für eine berufliche Zukunft verloren.“
Antje Münsterberg, Personalreferentin bei mainzplus Citymarketing

Für sie ist es an der Zeit, die Ausbildung zum/zur Veranstaltungskaufmann/-frau zu novellieren und an neue Herausforderungen wie hybride und nachhaltige Events anzupassen. Dem kommt die 100PRO – Die Ausbildungsinitiative der Veranstaltungswirtschaft nach und übersetzt die IHK-Ausbildung in das digitale Lernsystem azubi:web. Hinterlegt ist ein Algorithmus, basierend auf der modernen Lernforschung rund um Micro und Mobile Learning, Self-Directed Learning, Gamification und Collaborative Learning. „Mit der neuen Lernsoftware Azubi:web für Veranstaltungskaufleute gibt es seit Ende letzten Jahres ein tolles, günstiges Tool, das einen Bogen spannt zwischen Schule und Betrieb und sowohl den Azubis beim Lernen als auch den Ausbildern beim Lehren hilft“, wirbt Münsterberg.

„Wenn wir auch in Zukunft professionelle Veranstaltungen organisieren möchten, müssen wir jetzt in gute Ausbildung investieren“, weiß EVVC-Präsidentin Ilona Jarabek. „Als Mitinitiatorin von 100PRO freue ich mich, dass wir mit azubi:web nun ein solch tolles Tool an der Hand haben, um die Ausbildungsqualität in den Häusern nicht nur zu verbessern, sondern auch für die jungen Menschen attraktiver zu gestalten.“ Eine Logik, der auch Annette Walz, Director für Innovation & Community Engagement bei Düsseldorf Congress, folgt. Sie hat die Event-Podcast-Serie „Rhein persönlich“ aufgesetzt. In der Folge „Den Wandel mitgestalten – neue Chancen für Event-Azubis“ spricht sie mit ihrer ehemaligen Auszubildenden Juliane Hampl über den besonderen Reiz der Veranstaltungsbranche und warum gerade die aktuelle Transformation des Event-Business neue Entwicklungschancen für junge Talente bietet.

Die Transformation der Eventbranche braucht junge Talente

In dieser Episode kommt der Eventnachwuchs zu Wort. Annette Walz, Director Innovation & Community Engagement bei Düsseldorf Congress, im Gespräch mit der ehemaligen Auszubildenden Juliane Hampl über den besonderen Reiz der Veranstaltungsbranche und warum gerade die aktuelle Transformation des Event-Business neue Entwicklungschancen für junge Talente bietet.

Handlungsbedarf sieht auch Tanja Schramm. Die Geschäftsführerin von Meet Germany weiß, dass sich die Marktbedürfnisse stark verändert haben. „Wir spüren den Umbruch und die neue Ausrichtung sowie die damit verbundenen neuen Wünsche und Erwartungen an uns als Netzwerk“, erklärt sie. Ihr Netzwerk Meet Germany verbindet Menschen miteinander. „Wir legen Wert auf Future Skills und wagen den Blick über den Tellerrand: Wir möchten Menschen aus jeder Generation zusammenbringen, die sich inspirieren, motivieren, voneinander lernen und sich aus der Komfortzone holen“, sagt Schramm. Schließlich erfordern Megatrends wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit neue Kompetenzen und ein Umdenken auf beiden Seiten des Arbeitsmarktes.

Nur: Welche Anforderungen haben Unternehmen für ihre Veranstaltungen der Zukunft und welche Erwartungen hat der Eventnachwuchs? Das haben Meet Europe, Locations und Allseated auf ihrem digitalen Business Event „No limits – energize your business“ am 16. Februar 2022 thematisiert. Im Speed-Barcamp zu Future Skills „Veranstaltungsplaner:in der Zukunft – Was wollen wir? Wen brauchen wir?“ haben sich Studierende des Studiengangs Eventmanagement und -technik aus der Projektgruppe #SocialSix mit den Unternehmen ausgetauscht. Daraus ist eine Workshop-Reihe entstanden für die in Präsenz geplanten Meet Germany Summits 2022: 6./7. Juli in München, 24./25. August in Berlin, 28./29. September im Rhein-Main-Gebiet, 9./10. November in Nordrhein-Westfalen.

Kerstin Wünsch

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