Einige Gedanken zum Schluss

Wir erinnern uns

„Wir gemeinsam“: Die Gesichter der Veranstaltungswirtschaft auf den Cases bei der Großdemonstration der #AlarmstufeRot am 28. Oktober 2020 in Berlin. Wir erinnern uns. Foto: #AlarmstufeRot

Einige Gedanken zum Schluss

Wir erinnern uns

„Wir gemeinsam“: Die Gesichter der Veranstaltungswirtschaft auf den Cases bei der Großdemonstration der #AlarmstufeRot am 28. Oktober 2020 in Berlin. Wir erinnern uns. Foto: #AlarmstufeRot

Die Pandemie wird vorerst bleiben und uns begleiten. Wir werden uns anpassen und uns daran gewöhnen, unseren Beruf ohne oder mit wenigen persönlichen Begegnungen auf Business Events auszuüben. Doch was ist, wenn Präsenz-Veranstaltungen in Vergessenheit geraten? Wir müssen die Erinnerung wachhalten.

Die Inzidenz steigt und mit ihr die Einschränkung unserer sozialen Kontakte. Die Sorge vor einer Infektion wächst und damit die Vorsicht und Verunsicherung bei der Planung von Veranstaltungen. Wir kennen das aus dem Frühjahr. Wir fangen an, unseren Beruf auf unbestimmte Zeit ohne Messen und Kongresse, ohne Events und Incentives auszuüben. Mit Andauern der Corona-Pandemie erleben wir einerseits eine „Zoom-Fatigue“ und mit ihr die Sehnsucht nach physischen Treffen, andererseits machen wir mit immer besseren Formaten die Erfahrung, dass virtuelle Veranstaltungen auch Vorteile mit sich bringen.

Feedback zum Livestream der Digital Marketing Days von HORIZONT am 14./15. Oktober 2020 im Hotel Atlantic Kempinski Hamburg

„Das war eine tolle virtuelle Veranstaltung, die mir sehr viel Spaß gemacht hat, interessant und kurzweilig war. Der Vorteil: man hört intensiver zu und die Reise frisst nicht unnötig Zeit. Ich bin ab jetzt Fan von solchen Veranstaltungen, wirklich super und Glückwunsch an das ganze Team. Dennoch sehne ich mich wieder nach physischen Treffen und dem persönlichen Austausch.“ Andrea Tauber-Koch, Media Management, Commerzbank AG Group Communications und Corporate Marketing

Wir gewöhnen uns daran und warten ab. Als Unternehmen und Verbände wagen wir immer weniger Veranstaltungen im Präsenz- oder Hybrid-Format, als Teilnehmer zögern wir immer mehr, uns auf eine Zusage festzulegen. Attentismus nennt sich das und ist in Wikipedia beschrieben als „ein untätiges, abwartendes Verhalten. Dabei werden Handlungsentscheidungen aufgeschoben in der Erwartung, dass die Situation sich klärt“. Und wir? Wir passen uns an. Was wir eben noch als Verzicht empfunden haben, deuten wir um als Tugenden wie Verantwortung und Solidarität mit anderen Menschen und als neues Bewusstsein für Entschleunigung, eine Erholung für Person und Planet. Nur was ist, wenn die Menschen nach Corona nicht wiederkommen auf unsere Kongresse und Messen? Wenn ihre „neue Normalität“ zur Normalität wird? „Wenn Corona vorbei ist, wird Zeit für viele Menschen eine wertvollere Ressource geworden sein als vor der Krise. Sie werden sich gut überlegen, wem sie sie schenken“, schreibt Thomas Vitzthum am 27. September 2020 in seinem Meinungsbeitrag „Corona wird unser Freizeitverhalten für immer verändern“ in der WELT.

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Sich auf den Menschen als „social animal“ und sein Bedürfnis nach sozialen Kontakten im Business-Kontext zu verlassen, ist gewagt. Ebenso sind es Beglaubigungen wie „there is no virtual beer“. Die Veranstaltungsindustrie muss Ideen und Konzepten entwickeln, um die Menschen zu halten. Der Kampf um die Aufmerksamkeit der Wartenden beginnt jetzt – nicht erst nach der Corona-Krise.

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World Health Summit 2020 – rein digital

Der World Health Summit 2020 hat vom 25. bis 27. Oktober 2020 rein digital stattgefunden. Im "World Health Summit Movie 2019" erinnern wir uns an den vorletzten World Health Summit in Berlin mit 2.500 Teilnehmern aus 100 Ländern, 300 Speakers und 50 Sessions.

Dieser Winter wird einsamer und stiller als sonst. „Ohne uns ist es still“, machen Musiker in ihrer Kampagne auf Facebook auf sich aufmerksam. Sie rufen uns Live-Konzerte in Erinnerung und damit Momente der Gemeinschaft, die uns unter die Haut gehen, denn wir vergessen. Und das schnell. Doch wie lässt sich die Erinnerung über die Zeit wachhalten? Indem wir uns gemeinsam erinnern. Wir, als Veranstaltungsplaner und Dienstleister, aber auch als jene, für die Kongresse und Messen sind: die Teilnehmer. Hier die „Liebeserklärung“ von Schriftsteller Daniel Kehlmann an die Buchmesse.

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Ihr kreativer und verlässlicher Partner

…auch bei der Umsetzung digitaler und hybrider Veranstaltungen. Unser Portfolio umfasst sowohl digitale Events, virtuelle Hauptversammlungen und digitale und hybride Kongresse als auch Web-Seminare, Live-Streams oder die Umsetzung klassischer Veranstaltungen unter neuen Voraussetzungen.

Ihr kreativer und verlässlicher Partner

…auch bei der Umsetzung digitaler und hybrider Veranstaltungen. Unser Portfolio umfasst sowohl digitale Events, virtuelle Hauptversammlungen und digitale und hybride Kongresse als auch Web-Seminare, Live-Streams oder die Umsetzung klassischer Veranstaltungen unter neuen Voraussetzungen.

Gemeinsam mit dem GCB – German Convention Bureau haben wir Sie nach Ihren einmaligen Erlebnissen auf Business Events gefragt – nach Ihren magischen Momenten, Ihren entscheidenden Begegnungen und großen Aha-Erlebnissen – und veröffentlichen diese mit einem großen Dank für Ihre Mitwirkung. Wir erinnern uns.

Meine schönste Erinnerung

Wir haben Sie nach Ihren einmaligen Erlebnissen auf Business Events gefragt. Sie haben uns geantwortet, und wir veröffentlichen hier Ihre Erinnerungen. Es ist alles dabei: vom Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft in Kiel bis zur Delegationsreise nach Zhejiang, von der #futurework20 auf dem EUREF-Campus in Berlin bis zum Fuckup bei der Gala einer großen Bank, von der Begegnung mit „The Mountain“ von Game of Thrones auf der IMEX in Frankfurt bis zu den 10th European Hearth and Lung Transplant Games in Dublin… aber lesen Sie selbst!

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