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Foto: re:publica, Jan Zappner

#wirsehnuns: re:publica erst 2022 wieder als Live-Event

Die re:publica wird 2021 nicht als Konferenz in Berlin stattfinden. Das haben die Veranstalter Deutschlands größter Konferenz für die digitale Gesellschaft Anfang November bekannt gegeben, als folgende Nachricht versendet wurde: „Das, was die re:publica auszeichnet und was sie zur re:publica macht, seid ihr. Unsere Gäste, Freund:innen, Partner:innen. Die Community eben. Es ist die große Party, das Festival, das Klassentreffen, das Singen, das Tanzen, der Austausch, das Netzwerken, das wir zurückhaben wollen. Und zwar so schnell wie möglich. Zumal die nächste re:publica „in echt“ eine der tollsten werden soll – denn es wird die 15. Ausgabe sein. Doch die Pandemie ist nicht vorbei. Und wir gehen nicht davon aus, dass Corona binnen weniger Wochen nach der hoffentlich in 2021 stattfindenden Freigabe von Impfstoffen Geschichte sein wird. Eine große Party mit vielen tausend Menschen wird auch in 2021 unsicher zu planen bleiben. Die nächste re:publica – in echt, vor Ort, mit allen und so groß wie möglich – wird daher erst im Jahr 2022 stattfinden.“ Unter dem Motto #Wirsehnuns arbeitet die re:publica derzeit nun an digitalen Treffpunkten für die Community. Details sollen noch im November folgen.

Forschung am MIT: KI-System erkennt COVID-19 am Husten

Die viel befürchtete „zweite Welle“ der Coronapandemie führte unlängst zu verschärften Maßnahmen zur Eindämmung, doch noch immer existieren keine wirksameren Schutzmechanismen als Abstand halten, Hände wäschen und Alltagsmaske tragen. Ein Forscherteam am Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat nun ein System entwickelt, das als weiterer Schutz- und Präventionsbaustein dienen könnte. Die Forscher legten eine Datenbank mit Aufnahmen hustender Personen an und unterfütterten diese Audiodateien mit Daten, ob diese Personen positiv auf COVID-19 getestet wurden und ob sie Symptome wie Fieber, Halsschmerzen oder Atemnot zeigten. Basierend auf diesen Daten und unterstützt von künstlicher Intelligenz entwickelten die Wissenschaftler ein System, das anhand des aufgenommenen Hustens zu 98,5 Prozent COVID-19-Infizierte erkennen kann. Die Ergebnisse wurden im IEEE Journal of Engineering in Medicine and Biology veröffentlicht.

Corona-Lockdown bremst Messen

Seit Anfang November sind Messen in Deutschland für vier Wochen geschlossen. Dies haben am 28. Oktober 2020 die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Bundesländer neben vielen anderen Maßnahmen vereinbart, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. „Die deutsche Messewirtschaft respektiert grundsätzlich, dass viele Branchen dazu beitragen müssen“, sagt Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft. Der im September begonnene Neustart der Messewirtschaft werde dadurch aber unterbrochen und erheblich verzögert, weit über dem geplanten Stillstand von vier Wochen hinaus. Es sei sehr irritierend, dass Messen als einzige Business-orientierte Events betroffen sind. Holtmeier: „Die deutsche Messewirtschaft braucht dringend Planungssicherheit, auch damit ihre internationale Bedeutung nicht beschädigt wird. Eine Gleichstellung von Messen mit dem Groß- und Einzelhandel ist mehr als berechtigt. Beides findet in ähnlich strukturierten Räumen statt und hat weitgehend identische Funktionen.“ https://www.auma.de

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Webinar: Krisensichere Vertragsgestaltung für Veranstaltungen

Fehlende oder fehlerhafte Verträge stellen sich in Zeiten von Absagen und Verboten von Veranstaltungen als zusätzliches Risiko heraus. Wie können Verträge für Veranstaltungen krisensicherer gestaltet werden? Wie können Veranstalter wirtschaftliche Risiken vermeiden? Im Webinar „Krisensichere Vertragsgestaltung für Veranstaltungen“ von tp tagungsplaner am 14. Januar 2021 vermittelt Rechtsanwalt Thomas Waetke einen Überblick zum Vertragsrecht und geht danach auf Vertragsklauseln ein zu Höherer Gewalt, Storno und Haftung. Hier geht es zur Anmeldung. Weitere Fortbildungen wie „Interaktive Veranstaltungsformate selbst erleben“ oder „Innovative Produktentwicklung im Tagungsbereich“ finden sich hier: https://www.tagungsplaner.de/fortbildungen/

ICCA Marketing Award 2020 für COVID Event Risk Model

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Das Visit Flanders Convention Bureau ist für seine Initiativen zur Unterstützung von Verbänden und PCOs, Tagungsstädten und -häusern bei der Organisation von Konferenzen mit dem ICCA Marketing Award 2020 ausgezeichnet worden. Ein Beispiel ist das „COVID Event Risk Model“, kurz CERM. Das Tool klärt Organisatoren über das COVID-Sicherheitsrisiko einer Konferenz auf und gibt Tipps, wie diese minimiert werden können. Weitere Instrumente zur Unterstützung des Konferenzsektors sind mit der Regierung ausgehandelte finanzielle Maßnahmen, das COVID Infrastructure Risk Model (CIRM), das Corona Prevention Guidebook sowie die YourFlanders App. Diese App zeigt die aktuelle Auslastung aller touristischen Attraktionen in Flandern und hilft, die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. https://www.meetinflanders.com/en/covid-19-info

Förderung zur Umrüstung von Raumluftanlagen

Seit dem 20. Oktober 2020 kann die Bundesförderung für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA beantragt werden. Der Zuschuss beträgt 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 100.000 Euro pro Anlage. Der Bund stellt für die Förderung insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind unter anderem Kommunen, Länder, Hochschulen sowie öffentliche Unternehmen. Förderanträge können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden. BAFA-Präsident Torsten Safarik: „Beim Besuch von öffentlichen Gebäuden und Versammlungsorten müssen die Menschen besonders vor Infektionen mit dem Coronavirus geschützt sein. Mit der neuen Förderung können bestehende Anlagen um- oder aufgerüstet werden und somit ein Baustein für wirksamen Infektionsschutz sein. Bereits im Frühjahr hat das BAFA das BMWi-Förderprogramm für Schutzmasken und deren Vorprodukte unbürokratisch und schnell umgesetzt. Das neue Programm ist Teil des umfassenden Maßnahmenbündels, das Bundesminister Altmaier zur Bekämpfung der Pandemie und ihrer Folgen auf den Weg gebracht hat.“

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Webinar: Krisensichere Vertragsgestaltung für Veranstaltungen

Fehlende oder fehlerhafte Verträge stellen sich in Zeiten von Absagen und Verboten von Veranstaltungen als zusätzliches Risiko heraus. Wie können Verträge für Veranstaltungen krisensicherer gestaltet werden? Wie können Veranstalter wirtschaftliche Risiken vermeiden? Im Webinar „Krisensichere Vertragsgestaltung für Veranstaltungen“ von tp tagungsplaner am 14. Januar 2021 vermittelt Rechtsanwalt Thomas Waetke einen Überblick zum Vertragsrecht und geht danach auf Vertragsklauseln ein zu Höherer Gewalt, Storno und Haftung. Hier geht es zur Anmeldung. Weitere Fortbildungen wie „Interaktive Veranstaltungsformate selbst erleben“ oder „Innovative Produktentwicklung im Tagungsbereich“ finden sich hier: https://www.tagungsplaner.de/fortbildungen/

ICCA Marketing Award 2020 für COVID Event Risk Model

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Das Visit Flanders Convention Bureau ist für seine Initiativen zur Unterstützung von Verbänden und PCOs, Tagungsstädten und -häusern bei der Organisation von Konferenzen mit dem ICCA Marketing Award 2020 ausgezeichnet worden. Ein Beispiel ist das „COVID Event Risk Model“, kurz CERM. Das Tool klärt Organisatoren über das COVID-Sicherheitsrisiko einer Konferenz auf und gibt Tipps, wie diese minimiert werden können. Weitere Instrumente zur Unterstützung des Konferenzsektors sind mit der Regierung ausgehandelte finanzielle Maßnahmen, das COVID Infrastructure Risk Model (CIRM), das Corona Prevention Guidebook sowie die YourFlanders App. Diese App zeigt die aktuelle Auslastung aller touristischen Attraktionen in Flandern und hilft, die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. https://www.meetinflanders.com/en/covid-19-info

Förderung zur Umrüstung von Raumluftanlagen

Seit dem 20. Oktober kann die Bundesförderung für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA beantragt werden. Der Zuschuss beträgt 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal jedoch 100.000 Euro pro Anlage. Der Bund stellt für die Förderung insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind unter anderem Kommunen, Länder, Hochschulen sowie öffentliche Unternehmen. Förderanträge können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden. BAFA-Präsident Torsten Safarik: „Beim Besuch von öffentlichen Gebäuden und Versammlungsorten müssen die Menschen besonders vor Infektionen mit dem Coronavirus geschützt sein. Mit der neuen Förderung können bestehende Anlagen um- oder aufgerüstet werden und somit ein Baustein für wirksamen Infektionsschutz sein. Bereits im Frühjahr hat das BAFA das BMWi-Förderprogramm für Schutzmasken und deren Vorprodukte unbürokratisch und schnell umgesetzt. Das neue Programm ist Teil des umfassenden Maßnahmenbündels, das Bundesminister Altmaier zur Bekämpfung der Pandemie und ihrer Folgen auf den Weg gebracht hat.“ https://eventcrisis.org/de/articles/351-forderung-zur-umrustung-von-raumluftanlagen

Foto: Lufthansa Group

Erster Lufthansa Flug mit negativ getesteten Passagieren

Am 12. November 2020 ist in München der erste Lufthansa Flug, bei dem alle Passagiere zuvor negativ auf Covid-19 getestet wurden, nach Hamburg gestartet: LH2058 markiert den Beginn von Covid-19 Antigen-Schnelltests auf zwei täglichen Flügen zwischen den beiden Metropolen. Nach erfolgtem Test bekamen die Kunden innerhalb von kurzer Zeit ihr Testergebnis per Push-Nachricht und E-Mail. Alle Gäste des Flugs wurden negativ getestet und konnten ihren Weg nach Hamburg antreten. Auch auf dem zweiten täglichen Flug, LH2059 von Hamburg nach München, waren alle Testergebnisse negativ. In enger Zusammenarbeit mit dem Münchener und Hamburger Flughafen sowie mit den Biotech-Unternehmen Centogene und dem medizinischen Versorgungszentrum der Medicover Gruppe, MVZ Martinsried, bietet die Airline ihren Kunden die Möglichkeit, sich vor Abflug der beiden täglichen Flüge kostenlos auf COVID-19 testen zu lassen. Fluggäste, die sich nicht testen lassen möchten, werden ohne Zusatzkosten auf einen Alternativflug umgebucht. Erst bei Vorliegen eines negativen Ergebnisses wird die Bordkarte freigeschaltet und der Zutritt zum Flugsteig ermöglicht. Alternativ können Fluggäste einen negativen PCR-Test, der bei Abflug nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen. Lufthansa kümmert sich um den kompletten Schnelltestablauf. Für den Fluggast entstehen keine Extrakosten. Er muss sich lediglich im Vorfeld registrieren und etwas mehr Zeit vor Abflug einplanen. Ola Hansson, CEO Lufthansa Hub München, sagt: „Wir wollen für unsere Kunden die weltweiten Reisemöglichkeiten bei höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards wieder erweitern. Erfolgreiches Testen ganzer Flüge kann hierfür ein wichtiger Schlüssel sein. Mit unseren heute erfolgreich gestarteten Testflügen sammeln wir wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit Schnelltests.“ Informationen zum COVID-19 Test an deutschen Flughäfen

Forschungsprojekt RESTART-19: Veranstaltungen in der Pandemie

Das Forschungsprojekt RESTART-19 der Universitätsmedizin Halle (Saale) hat seine Ergebnisse zu Veranstaltungen während der Pandemie bekanntgegeben. Ein Teil des Projektes war das Konzert mit Sänger Tim Bendzko am 22. August 2020 in der Quarterback Immobilien Arena Leipzig. Dort wurden die wissenschaftlichen Daten mit Kontakt-Tracern gesammelt. Herausgekommen ist, dass die Gesamtzahl der mehrere Minuten langen kritischen Kontakte bei der Veranstaltung wie beim Einlass und in den Pausen nicht sehr hoch ist und durch ein Hygiene-Konzepte erheblich reduziert werden kann. Schlechte Belüftung kann die Zahl der dem Ansteckungsrisiko ausgesetzten Menschen deutlich erhöhen. Rund 90 Prozent der Studienteilnehmer finden es nicht schlimm, eine Maske zu tragen. Bei Einhaltung von Hygiene-Konzepten sind die zusätzlichen Auswirkungen auf die Pandemie insgesamt gering bis sehr gering. Aus ihren Erkenntnissen leiten die Forscher Empfehlungen ab, z.B. Veranstaltungshäuser benötigen Belüftungstechnik, die eine gute Belüftung und einen regelmäßigen Raumluftaustausch mit frischer Luft ermöglicht. So lange die Pandemie anhält, müssen Hygiene-Konzepte weiterhin angewendet werden. „Gerade die Veranstaltungsbranche braucht Erkenntnisse und Konzepte, mit denen sich Konzerte, Festivals oder Messen trotz Corona verantwortungsvoll organisieren lassen. Die Forscherinnen und Forscher der Universitätsmedizin Halle haben hier im Auftrag der Länder Sachsen-Anhalt und Sachsen echte Pionierarbeit geleistet – auch wenn der Weg in eine neue Normalität sicherlich noch sehr lang ist“, sagt der sachsen-anhaltinische Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann.

Foto: Universitätsmedizin Halle

Lesetipp: „Die Macht der Ideen“

Im Buch „Die Macht der Ideen“ von Michael Hüther, Ute Weiland, Christian Rummel teilen Gründer ihren Enthusiasmus, ihre Fehler und Erfolge. Die Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte“ der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ in Kooperation mit der Deutschen Bank, geben Praxistipps rund um Pitches, Fettnäpfchen und Rückschläge. Adressaten sind Gründer, Projektleiter und Kreative mit Ideen, die ein Produkt, eine Stadt, ein Land oder die Welt verbessern. „Deutschland braucht dringend mehr Visionäre und Macher. Ich freue mich, wenn ,Die Macht der Ideen' dazu beitragen kann, dass wir in Deutschland wieder mutiger Innovation vorantreiben", so Frank Thelen, Seriengründer, Tech-Investor und TV-Persönlichkeit.

IHK-Lehrgang „Fachbeauftragte/r für Hygiene im Veranstaltungswesen“

Die Initiative #safeevents hat mit Praxispartnern und den Verfassern des R.I.F.E.L.-Stufenleitplans unter Mitwirkung des Instituts für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle (IKI) die neue Fachweiterbildung zum/zur „Fachbeauftragten für Hygiene im Veranstaltungswesen“ entwickelt. Die Weiterbildung findet als Zertifikatslehrgang der IHK Gießen-Friedberg in Hessen statt und richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Veranstaltungswirtschaft. Zum Fachwissen, das die Referenten während des Lehrgangs vermitteln, gehören die Grundlagen der Mikrobiologie, Infektiologie und Verfahren zur Prävention ebenso wie die Themen Arbeitsschutz und -medizin, Sicherheitsausrüstung, Gesundheitsschutz, Gefährdungsbeurteilungen, Datenschutz, Hygienekonzepterstellung, Lösungen für den Auf- und Abbau, die Fähigkeit zur realistischen Risikobewertung sowie besondere Regelungen zu SARS Cov-2.

Foto: Cubic Circle Circus

High-Tech-Eventlocation: Sicher tagen im „Cubic Circle Circus“

Ein Think Tank aus der Veranstaltungsindustrie hat eine Lösung zur sicheren Durchführung von Events erarbeitet: den „Cubic Circle Circus“, eine mobile High-Tech-Eventlocation, die eine 100%-ige Besucherauslastung zulässt und gleichzeitig neue Eventformate ermöglicht. Die Basis des Cubic Circle Circus bilden 120 modifizierte Highcube-Container, die als voneinander getrennte Logen bis zu 720 Gäste aufnehmen. Durch die Anordnung in Oktaeder-Form entsteht im Innenraum eine Spielfläche von 820 qm. Alle Logen haben freie Sicht auf den Innenraum und ermöglichen einen Rundumblick in die Arena. Technologisch ist das ortsunabhängige Plug&Play-Modul mit zahlreichen Features ausgestattet und erlaubt neben dem Live-Aspekt die Umsetzung von Omnichannel-Events, mit Möglichkeiten zu Augmented-Reality-, Multiview-, Virtual-Studio- und Hybrid-Formaten. Die Entwickler haben neben der Technik wie Licht und Ton die Anforderungen an moderne Eventkonzepte berücksichtigt. Ummantelt wird der Cubic Circle Circus von einer 1.800 qm großen Mesh-LED-Wand, die in 360 Grad mit Content und sogar mittels Smartphones bespielt werden kann. „Im Cubic Circle Circus können Kongresse, Sport Events, Kultur- und Bildungsveranstaltungen, Corporate Events, Fashion Shows bis hin zu Hybrid-Events unter Einhaltung aller geltenden Infektionsschutz-Richtlinien stattfinden. Das Format ist unter Berücksichtigung der momentan höchsten Standards konzipiert, so dass es überregional an die jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben adaptiert und somit genehmigungstechnisch umgesetzt werden kann“, sagt Sven Hansen von Event Safety Consult. Er ist beim Think Tank für das Sicherheits- und Infektionsschutzkonzept sowie die jeweils lokale Genehmigungsumsetzung zuständig ist.

Aufruf zur Förderung einer nachhaltigen Veranstaltungswirtschaft

Der Verband der Veranstaltungsorganisatoren (VDVO) und UnternehmensGrün – Bundesverband der grünen Wirtschaft rufen auf zur Förderung einer nachhaltigen Veranstaltungswirtschaft. Damit wollen sie die Klima- und Nachhaltigkeitsziele mit Unterstützungsmaßnahmen für die Veranstaltungswirtschaft verbinden. Zu den wichtigsten Zielen zählt die Förderung der Investitionssummen (70%) für Forschung, Umstrukturierung, Überprüfung der Lieferketten, Einführung von Kreislaufwirtschaft, umweltfreundliche Mobilität und Logistik, Digitalisierung, Sachanlagen, nachhaltige Eventmaterialien und Technik, Ausbildung, Weiterbildungen, Zertifikate wie ISO, EMAS und Deutscher Nachhaltigkeitskodex, die eine Transformation der Veranstaltungsbranche unterstützen. „Die Klimakrise macht keine Pause und wir brauchen jetzt kluge Konzepte für die Unterstützung der Veranstaltungswirtschaft, die nicht nur für den Erhalt der Branche sorgen, sondern gleichzeitig den Firmen bei der Transformation, beim Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit helfen“, betont Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün (Bild). Bereits über 100 Branchenvertreter sind dem Aufruf gefolgt. „Wir werden mit Unterstützung der in den letzten Wochen aufgebauten politischen Kontakte und der Dokumentation vieler Verbündeter den Dialog mit der Politik professionell einleiten. Hierzu ist es notwendig, dass so viele Unterstützer wie möglich auch hinter dieser Initiative stehen“, so Bernd Fritzges, Vorstandsvorsitzender VDVO.

Foto: Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin UnternehmensGrün

ICCA Congress 2020: blueprint for association meetings

ICCA, the International Congress and Convention Association, has concluded its six week long Congress on 3 November 2020 culminating in a series of online and in-person sessions in Kaohsiung and eight hubs, attracting 1,500 delegates and 280 associations. With its ICCA’s first global hybrid Congress, the association has defined a blueprint for the transformation of association meetings and by signing the Kaohsiung Protocol, a framework of macro and micro trends and strategies for meetings. ICCA created a six week programme which included four days of live broadcasts on 22 September, 22 October, 2 November and 3 November 2020 which were open to the wider ICCA community providing speakers and topics beyond the meetings industry, from macroeconomic trends, to health and safety protocols and certifications, and trends in technology and education, to diversity and inclusion.

Eventplaner erwarten sichere Locations

58% der Eventplaner in Europa haben laut dem „Cvent’s 2020 Planner Sentiment and Sourcing Report: Europe Edition“ Mühe, persönliche Events 2021 zu verschieben. Der Hauptgrund sind unzureichende Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle an den Veranstaltungsorten. Laut Umfrageergebnissen erwarten die Planer, dass die Veranstaltungsorte eine saubere, hygienisch einwandfreie Umgebung zur Verfügung stellen. So wurde Sicherheit als wichtigste Voraussetzung für die Rückkehr zu Events genannt, wobei mehr als die Hälfte (56%) angaben, dass Gesundheits- und Sicherheitsaspekte zum Thema "sicherer Raum" den größten Einfluss auf die Wahl des Venues hätten. Für 62% der Eventplaner hat die COVID-19-Pandemie den Einsatz von Technologie verstärkt. Mehr als drei Viertel (76%) der befragten Planer gaben an, dass sie erwägen, 2021 hybride Veranstaltungen auszurichten. Auf die Frage, welche Unterstützung sie vom Veranstaltungsort hierbei am meisten erwarten, sagten mehr als drei Viertel (77%) der Befragten zuverlässige und schnelle Konnektivität und A/V-Geräte. Für die Umfrage beauftragte Cvent, Anbieter von Meeting-, Event- und Veranstaltungsortstechnologie, das Forschungsunternehmen Censuswide. Mehr als 700 Eventplaner, Manager, Koordinatoren und Direktoren in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Spanien und dem Vereinigten Königreich wurden befragt. Die Ergebnisse der Umfrage sollen einen Einblick in die sich verändernden Bedürfnisse europäischer Eventfachleute in einer Welt nach einer Pandemie geben. "Obwohl es ein herausforderndes Jahr war, zeigen die Ergebnisse dieser Studie, dass die Planer in eine bessere Zukunft blicken. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich die Veranstaltungsorte weiterhin an die neuen Erwartungen der Planer anpassen, damit sie gut vorbereitet sind, um in den kommenden Jahren erfolgreich zu sein“, sagt Chris McAndrews, Vice President of Marketing bei Cvent Hospitality Cloud.

Save-the-date: Meet the Beef – Trend Talk

Vom 10. bis 20. Dezember 2020 setzt das Digitalformat „Meet the Beef – Trend Talk“ der Agentur Beeftea group in einer Special Edition das Event Manager Forum fort. Das Motto der Veranstaltungsreihe lautet „Digital Events, was nun? Was geht - was nicht“. Unter den Themen sind Übertragungstechnik, Studio-Auswahl, Green-Screen oder Chroma Key, aber auch Engagement- und Networking Tools. Der „Meet the Beef – Trend Talk“ will Veranstaltern auf Agentur- oder Corporate-Seite Antworten auf die Frage nach der richtigen Technologie geben und Entscheidungshilfen. Im Knowledge-Format berichten Experten über ihre Erfahrungen rund die Planung und Umsetzung von Digital Events. Hier erfahren die Zuschauer, welches Webcast-Portal sich eignet und wann ein Green-Screen Sinn macht, wann nicht. Im Experience-Format können die Zuschauer Digital Tools live und mit anderen Teilnehmern testen. Gesendet wird der Trend Talk aus einem Studio in Düsseldorf und Berlin, moderiert wird er von Andreas Grunszky, Geschäftsführer der Beeftea group, und Christoph von Below, Büroleiter der Beeftea group. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind hier möglich.