Restart International

Die Besucher kehren zurück

Bei der Victoria Tourism Conference treffen sich am 23. April 2021 800 Personen ohne Abstand und Maske im Melbourne Convention and Exhibition Centre. Foto: VTIC

Während Branchenverbände wie der Auma oder der VDR in Deutschland auf eine Perspektive für Veranstaltungen hoffen, ist man in anderen Ländern schon weiter. Das zeigen Beispiele aus Australien und China, aber auch Malta, Spanien und England.

“We are thrilled to announce that all seated events at MCEC can now be run at 100 per cent capacity”, verkündet das Melbourne Convention and Exhibition Centre am 23. April 2021 auf LinkedIn und postet in den folgenden Tagen Bilder, die den geneigten Betrachter in Deutschland sich die Augen reiben lassen: 800 Menschen ohne Maske und Abstand im Saal auf der Victoria Tourism Conference am 25. April. Es gibt doppelten Grund zur Freude. Nicht nur, dass nach über einem Jahr mit Corona-Beschränkungen in Melbourne wieder Business Events in Räumen mit 100-prozentiger Auslastung erlaubt sind – nein, auch die Tatsache, dass es auf der Veranstaltung des Victoria Tourism Industry Council (VTIC) um Reisen und Tourismus geht, lässt in Veranstalterherzen Hoffnung aufkeimen. Zumal dann, wenn man die Ergebnisse einer Studie des Business Events-Teams von Tourism Australia liest. Demnach ist das Bedürfnis, wieder zu persönlichen Veranstaltungen zurückzukehren sehr groß, da Unternehmen nach der Pandemie die Moral ihres Teams stärken, die Unternehmenskultur fördern, ihre Mitarbeiter belohnen wollen und sich mit ihren Lieferanten oder Kunden treffen wollen. Die australischen Unternehmen sind sehr optimistisch, was die Zukunft von Business Events im Inland angeht. Mehr als drei Viertel der Entscheidungsträger erwarten, dass die Anzahl der Veranstaltungen, das Budget und die Anzahl der Teilnehmer pro Veranstaltung in den nächsten zwölf Monaten gleich oder höher sein werden als vor der Pandemie. Ob bei dieser Einschätzung eine gewisse Euphorie eine Rolle gespielt hat, ist unerheblich. Entscheidend ist die positive Aussicht. Jetzt kann man daraus natürlich keine Schlüsse für die Situation in Deutschland ziehen, weil das Virus in Australien im Grunde eingedämmt ist. Zwar lässt sich auf der Insel der Reiseverkehr anders beschränken und regeln als etwa in der Europäischen Union. Australien hat aber auch viel härtere Corona-Maßnahmen getroffen als die meisten Länder weltweit. Ein Beispiel: Als Ende April bei einem Reiserückkehrer in Perth, der zuvor die obligatorische Quarantäne mit einem negativen Corona-Test verlassen hatte, doch noch das Virus festgestellt wurde, verhängte der Bundesstaat West-Australien umgehend eine komplette Ausgangssperre für über zwei Millionen Menschen!

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Peter King, Chief Executive des MCEC, erklärt den "VenueSafe Plan" des Kongresszentrums.

Strenge Lockdowns gab es auch in China. Im dortigen Nordosten wurde die Shenyang New World EXPO am 10. März 2021 zum dritten Mal wiedereröffnet, nachdem sie zuvor im Januar, April und Dezember 2020 aufgrund der Pandemie geschlossen werden musste. Die darauf folgende Aktivität beeindruckt: In den letzten drei Märzwochen fanden fünf Großveranstaltungen innerhalb der EXPO statt, darunter das Shenyang International Advertising Festival 2021, die 23. North International Exhibition of Heating, Ventilation, Air Conditioning & Comfortable Home Systems, die 22. China Northeast International Dental Equipment & Affiliated Facilities Exhibition Symposium on Oral Health, die 26. China Northeast International Building & Decoration Exhibition und die Fang Guan Jia Real Estate Agency Annual Conference. Die Besucherzahl für die fünf Veranstaltungen betrug rund 190.000. Die Geschäftsführerin der EXPO, Diane Chen, sagte: „Seit der Wiedereröffnung im Juli 2020 wurden alle Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt; die Organisatoren haben die COVID-19-Verfahren, die von den Gesundheitsbehörden von Shenyang genehmigt wurden, vollständig respektiert. Zu den Plänen, die von der EXPO umgesetzt wurden, gehörten die Implementierung von Maßnahmen zur Minimierung der Verursachung von Virusübertragungen, strenge soziale Distanzierungsprotokolle, die Nutzung von Daten und Technologie zur Unterstützung der Kontaktverfolgung und -testung sowie Schwerpunktprotokolle und Kommunikation zur Verstärkung von Verhaltensänderungen im Hinblick auf die neuen Verfahren. Bis März 2021 wurden keine COVID-Verdachtsfälle gemeldet. Alle Teilnehmer sind über das Registrierungssystem des Veranstalters und die Gesundheitscodes rückverfolgbar.“

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Man muss aber nicht nach Australien oder China blicken, um eine Wiederaufnahme von Veranstaltungen festzustellen. So hat zum Beispiel die Madrider Messegesellschaft IFEMA im März – trotz wesentlich höherer Inzidenzen als in Deutschland – erste kleine Präsenzveranstaltungen durchgeführt und plant nun sogar, vom 19. bis 23. Mai die internationale Tourismusmesse FITUR mit Besuchern durchzuführen. Eduardo López-Puertas, Geschäftsführer der IFEMA, weiß um die Herausforderung, die FITUR so zu veranstalten, dass ein Höchstmaß an Sicherheit für alle Besucher gewährleistet ist: „Die FITUR war die letzte Messe, die 2020 auf der ganzen Welt stattfand, und wir sind stolz darauf, die erste und einzige globale Messe zu sein, die 2021 stattfinden wird. Dies war ein gewaltiges Unterfangen und bringt die Verpflichtung mit sich, Antigentests und PCR für alle Teilnehmer als Voraussetzung für die Akkreditierung und den Zugang zur Messe anzubieten sowie einen medizinischen Bereich auf der Messe für Tests vor Ort zur Verfügung zu stellen.“ Das Gesundheitskonzept umfasst eine Reihe von wesentlichen Maßnahmen, um den Besucherstrom und die Mobilität der Besucher zu organisieren, eine Kapazitätskontrolle einzurichten, Abstandsregeln zu wahren, das Risiko eines direkten Kontakts durch den Einsatz der digitalen Registrierung zu verringern, die Temperaturen zu messen, die Gänge zu verbreitern und die neuen Technologien zur Zählung der Besucher zu nutzen sowie eine effektive Lufterneuerung in den Hallen zu gewährleisten. Eines der Hauptmerkmale ist das Belüftungssystem, das die gesamte Luft fünfmal pro Stunde in den Hallen erneuert.

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Für die FITUR wird die Sicherheitsstrategie in Kooperation mit öffentlichen Verwaltungen und dem Madrider Hotelgewerbeverband, Transportmitteln und sogar einigen Restaurants und Freizeiteinrichtungen auf ein stadtweites Konzept erweitert. Dass die IFEMA sich nicht vor außergewöhnlichen Herausforderungen scheut, zeigt das Beispiel der Klimakonferenz COP 25 Anfang Dezember 2019 mit rund 25.000 Teilnehmern, die die Messegesellschaft quasi ad hoc organisiert und veranstaltet hat, nachdem Gastgeber Chile erst fünf Wochen zuvor wegen Unruhen im Land die Durchführung absagen musste. Auch der Mobile World Congress (MWC21) in Barcelona soll vom findet vom 28. Juni bis 1. Juli 2021 stattfinden. Das hat der Veranstalter Die GSMA bekanntgegeben und Details des Gesundheits- und Sicherheitsplans für den MWC21 Barcelona bekannt gegeben. Der Plan wurde mit den katalanischen Gesundheitsbehörden abgestimmt und erfüllt alle Voraussetzungen und Richtlinien der Generalitat de Catalunya für Messen und Kongresse. Der Gesundheits- und Sicherheitsplan des MWC21, Committed Community, sieht unter anderem häufige Tests, Kontaktverfolgung, berührungslose Umgebungen, überarbeitetes Catering, Belegungsüberwachung, Aufrüstung der Gebäudeinfrastruktur und mehr medizinisches Personal vor. „Wir haben mit Partnern, Gesundheitsbehörden und medizinischen Fachleuten zusammengearbeitet, um einen Plan zu erstellen, der das Vertrauen in unsere Rückkehr zu Präsenzveranstaltungen stärkt. Ohne Zweifel ist Covid-19 unsere bisher größte Herausforderung. Aber unsere Erfahrung gibt uns ein felsenfestes Fundament, auf dem wir unseren Plan aufgebaut haben. Diese Grundlage bedeutet, dass MWC21 Barcelona sicher stattfinden kann, persönlich und mit einer digitalen Online-Komponente für diejenigen, die nicht teilnehmen können", sagt John Hoffman, Chief Executive Officer GSMA Ltd. Ob aber tatsächlich diese internationalen Veranstaltungen in Spanien stattfinden können? Zumindest gibt es eine Perspektive. Etwas, das dem Auma – Verband der deutschen Messewirtschaft in Deutschland komplett fehlt: „Es wird höchste Zeit, dass sich die deutsche Politik ernsthaft damit beschäftigt, wie die größte Messewirtschaft Europas, die die meisten weltweit führenden Veranstaltungen organisiert, wieder in Gang kommen soll. Viele dieser Messen sind weltweit bekannte Marken, oft weit über die Branchen-Communities hinaus. Diese Position und die damit verbundene hohe Bedeutung für die deutsche und internationale Wirtschaft darf nicht aufs Spiel gesetzt werden durch einen quasi unbegrenzten Lockdown für die Messebranche“, sagt Auma-Geschäftsführer Jörn Holtmeier und verweist neben Spanien auf weitere Beispiele in Europa. In Großbritannien ist eine Öffnungsperspektive Richtung Juni festgelegt worden und in den Niederlanden wurden Modellprojekte im Bereich Kongress und bei anderen Veranstaltungsformaten gestartet, auch mit dem Ziel, auf Basis der gewonnenen Erfahrungen entsprechende Standards für Messen festzulegen. Solche Messen mit Teilnehmern aus aller Welt könnten sicherlich nicht in den nächsten Wochen stattfinden, allein schon wegen der zahlreichen internationalen Reise-Einschränkungen. „Aber wir müssen jetzt anfangen, wieder Vertrauen in eine sichere und erfolgreiche Messedurchführung aufzubauen“, so der AUMA-Geschäftsführer. Regionale und nationale Messen seien dafür der ideale Ausgangspunkt. Sie hätten ein überschaubares Einzugsgebiet und könnten deshalb in die Modellprojekte einbezogen werden, die in einigen Bundesländern bereits gestartet sind. So könnten bereits im zweiten Quartal Erfahrungen gesammelt und damit ein Signal für das zweite Halbjahr gesendet werden.

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Vom 19. bis 23. Mai soll die internationale Tourismusmesse FITUR in Madrid wie geplant mit Besuchern stattfinden.

Zu diesem Zeitpunkt sind im EU-Land Malta Lockerungen längst vollzogen. Seit April haben Geschäfte und Dienstleister für ihre Kunden wieder geöffnet. Ab 10. Mai 2021 werden Restaurants und Bars wieder Besucher empfangen und bis 17 Uhr Service am Tisch anbieten, Open-Air-Märkte dürfen wieder stattfinden und auch viele kulturelle Einrichtungen wie Museen und Sehenswürdigkeiten sind dann wieder zugänglich. Ziel ist die vollständige Öffnung des Landes für internationale Gäste ab dem 1. Juni. Die Öffnungen des Alltagslebens gehen einher mit dem rasanten Fortschritt des nationalen Impfprogramms: Bis Mitte April hat die Hälfte der Einwohner bereits die erste Impfung erhalten, und jeder fünfte Einheimische genießt den vollständigen Schutz. Anlass genug, einen Blick nach vorne zu wagen: „Die Malta Tourism Authority (MTA) hat verschiedene Programme zur Erholung des Tourismus auf den Weg gebracht. Alle zielen darauf ab, Anreize für Reisende und Reiseveranstalter zu schaffen und zu gewährleisten, dass jeder einen sicheren und erholsamen Sommerurlaub genießen kann“, erklärt Johann Buttigieg, CEO der MTA. Im Förderprogramm enthalten sind finanzielle Anreize für die Organisation von Veranstaltungen auf Malta oder Gozo mit einem Zuschuss von bis zu 150 Euro pro Teilnehmer. Mit insgesamt vier Millionen Euro unterstützt die MTA den MICE-Sektor. Auch in Österreich werden ab 19. Mai umfassende Lockerungsschritte vollzogen. Dann sind Kongresse, Messen und kulturelle Veranstaltungen möglich. Dabei muss jeder Veranstalter ein Präventionskonzept erstellen und einen COVID-19-Beauftragten ernennen. Für die registrierten Besucher, die für die jeweiligen Veranstaltungen einen Corona-Test absolvieren müssen, gilt eine FFP2-Maskenpflicht. Grundsätzlich muss ein Abstand von 2 Metern, außerhalb eines zugewiesenen Sitzplatzes, eingehalten werden. Kongresse bis 50 Personen sind anzeigepflichtig, ab 51 Personen braucht es eine Bewilligung durch die Gesundheitsbehörde. Für Kongresse gelten zudem die gleichen Regeln wie für Kultur-Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen, das heißt zwischen Besuchergruppen muss mindestens ein freier Sitzplatz sein, behördlich genehmigte Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen dürfen outdoor mit maximal 3.000 und indoor mit maximal 1.500 Personen durchgeführt werden, Veranstaltungsorte mit fixen Sitzplätzen dürfen maximal zu 50 % ausgelastet werden. Wenn keine zugewiesenen Sitzplätze existieren, dürfen maximal 50 Personen an einer Veranstaltung teilnehmen. Dies gilt sowohl indoor als auch outdoor. Zudem ist um 22 Uhr Sperrstunde. Bei Messen muss pro Besucher eine Fläche von 20 qm zur Verfügung stehen; gezählt werden die Ausstellungsflächen, nicht aber Verbindungsgänge. Auch hier gilt wie bei Kongressen eine Anzeigepflicht und ab 51 Personen braucht es eine Bewilligung durch die Gesundheitsbehörde.

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„Die österreichische Strategie, auf starkes Testen und die FFP2-Maske zu setzen, hat sich als richtig herausgestellt. Das Licht am Ende des Tunnels wird heller, es rückt näher. Dennoch müssen wir nach wie vor achtsam bleiben und alles tun, um die Ausgangslage nicht zu verspielen", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien zu den geplanten Öffnungsschritten „Am 19. Mai werden Gastronomie, Tourismus, Kultur und Sport endlich wieder öffnen, denn das sind Bereiche, in denen sehr viele Menschen arbeiten. All diese Bereiche werden mit klaren Sicherheitskonzepten öffnen. Das ist notwendig, um die Infektionszahlen unter Kontrolle zu halten“, sagte Kurz. „Die Grundvoraussetzung für den Zutritt wird überall der Grüne Pass sein. Das bedeutet, man ist entweder getestet, genesen oder geimpft. Die Öffnungen geschehen also mit umfassenden Sicherheitskonzepten.“ Die Sicherheitskonzepte wolle man schrittweise wieder abbauen, sobald der Impffortschritt entsprechend groß ist und das Infektionsgeschehen unter Kontrolle gehalten werde. Man rechne damit, dass mit spätestens 1. Juli die Sicherheitskonzepte reduziert werden können.

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Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärt im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien die geplanten Öffnungsschritte ab 19. Mai.

In England wurden die Corona-Einschränkungen nach vielen Monaten harten Lockdowns seit 12. April wieder gelockert. Nach der Öffnung der Schulen, Geschäfte und Außengastronomie folgen im Mai Kinos, Museen und Hotels. Sogar Zuschauer bei Sportveranstaltungen werden wieder begrenzt zugelassen. Am 21. Juni schließlich – so hofft man in London – sollen die Beschränkungen der Pandemie komplett aufgehoben werden. Dass man in England trotz einer sehr weit fortgeschrittenen Impfkampagne und Mut machenden Indikatoren etwas vorsichtiger öffnen möchte wie in anderen Ländern, liegt vermutlich an der Tatsache, dass das Land 2020 sehr stark unter der Pandemie leiden musste und viele Tote zu beklagen hat. Branchenvertreter sind bei den Ausblicken etwas zurückhaltender. „As we look towards the future, we are optimistic that the industry in London will recover and we are committed to making future events in the capital a huge success. We cannot wait to welcome major events, conferences and exhibitions back to London when it is safe to do so”, sagt Tracy Halliwell, Director of Conventions & Major events at London Convention Bureau. Wenn es so weit ist, gibt es ein paar Neuigkeiten zu entdecken. Denn 2021 eröffnen einige neue Hotels. Dazu zählen das Courtyard Marriott London City Airport mit 184 Zimmern, Bar, Restaurant und Konferenzeinrichtungen, das Luxushotel The Londoner, NoMad London, Mondrian Shoreditch, Pan Pacific London, das Nobu Hotel Portman Square mit einer Reihe von Tagungsräumen und einem Ballsaal für Empfänge mit bis zu 700 Gästen, Canopy by Hilton London City oder The Peninsula London.

Dafür, dass Geschäftsreisende in diesen Häusern möglichst zeitnah wieder übernachten können, setzen sich der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) und zwölf weitere europäische Geschäftsreiseverbände ein. Der Zusammenschluss wirbt in einer gemeinsamen Erklärung für eine europaweit einheitliche Vorgehensweise, um Unternehmen die schnelle Wiederaufnahme ihrer Reisetätigkeit zu ermöglichen. Das Papier formuliert die Anforderungen der europäischen Wirtschaft an Maßnahmen für eine dynamische und nachhaltige Belebung des Geschäftsreiseverkehrs. 

„Mit der gemeinsamen Initiative von 13 führenden europäischen Geschäftsreiseverbänden setzen wir ein starkes Signal der Einheit mit dem Ziel, den politischen Entscheidungsträgern länderübergreifend konkrete Vorschläge zu unterbreiten, wie Geschäftsreisen künftig wieder sicher und effizient durchgeführt werden können. Die Maßnahmen staatlicher Institutionen werden mitentscheidend dafür sein, ob die wirtschaftliche Erholung auch bei den Geschäftsreiseaktivitäten gelingen kann. Reisende und Unternehmen brauchen Reiseerleichterungen, verlässliche Informationen, klare Leitlinien und weniger Bürokratie, um eine effiziente Reiseorganisation, unternehmerische Fürsorgepflichten und geltende Vorschriften miteinander vereinbaren zu können“, sagt VDR-Hauptgeschäftsführer Hans-Ingo Biehl dazu. Die Initiative geht in ihrem Papier explizit auf die Bedeutung von Konferenzen ein. Keine Frage. Auch in Europa möchte man bald ähnlich euphorische Ankündigungen posten wie die Kollegen in Australien.

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