Connecting People

Wie verbinden wir uns?

Was passiert, wenn in der Pandemie alles wegbricht? Die anderen Personen, der Raum und die Zeit? Das fragt sich Christian Mio Loclair von Waltz Binaire. Foto: Screenshot

Die Corona-Pandemie verändert die Art, wie wir arbeiten und zusammenarbeiten, wie wir uns treffen, vernetzen und Business Events aufsetzen. Nur wie? Damit beschäftigt sich die Connecting People in vier Programmabschnitten Transformation/ Kollaboration, Plattformen, die Audience und Diversity und aus vielen Perspektiven: von Bosch bis Beautiful Business, von der Deutschen Messe bis zum Digitalen Zwilling, vom Theatersaal bis zur Spielkonsole. Treffen ohne Maske – wunderbar! Guten Tag zusammen! Bin gespannt. Guten Morgen von den Seychellen! Nein, schön wär‘s. Servus aus München! Hallo aus Lübeck, Bonn, Berlin, Brighton, Frankfurt, Mannheim, Sevilla, Hamburg, Leipzig, Stuttgart, Wien, Hannover, Duisburg, Jena, Köln, Karlsruhe, Zürich, Schleswig-Holstein, Tirol… Guten Morgen aus dem Homeoffice! Der Chat zum Digital Talk „Plattformen für #BusinessEvents – Neue Formen der Kollaboration“ ist gut drauf und schon 30 Minuten vor Beginn aktiv. 604 Teilnehmer sind für die digitale Mittagspause am 17. März 2021 der tw tagungswirtschaft angemeldet. Es sind Mitarbeiter aus den Bereichen HR, Marketing und Eventmanagement, aus Unternehmen aller Branchen. Sie eint die Frage: Wie verändert die Corona-Pandemie die Art, wie wir arbeiten und zusammenarbeiten, wie wir uns treffen und vernetzen und Business Events aufsetzen – ob in Präsenz, hybrid oder digital. Den Auftakt macht Katharina Krentz. Sie arbeitet bei Bosch im Bereich Corporate Human Resources und dort im Transformation Team und ist Gründerin ihres Labels Connecting Humans. Unter der Überschrift „Working Out Loud“ – wie arbeiten wir in Zukunft zusammen?“ erklärt sie, wie Transformation und Kollaboration ineinander greifen, worum es bei der Arbeitsmethode Working Out Loud (WOL) geht und wie WOL bei Bosch funktioniert. Die Fragen an Katharina sind zahlreich („Funktioniert das WOL inter-company oder sind die Programme betriebsintern konzipiert?“), das Interesse ist so groß wie das Feedback positiv ist („Vielen Dank, liebe Katharina! Es ist toll, was Du machst!!!“). Eine Fortsetzung mit Vertiefung ist gewünscht.

Katharina Krentz (rechts) beim Digital Talk: Working Out Loud (WOL) ist eine Methode, die auf den drei Ebenen Toolset, Skillset und Mindset aufbaut und auf dem, was wir heute dringend brauchen: Vernetzung, Offenheit, Transparenz und die offene Zusammenarbeit im Netzwerk. Foto: Screenshot

Diesem Wunsch kommen die dfv Mediengruppe und ihre Titel tw tagungswirtschaft, m+a report, Horizont, ahgz und Making Future nach und planen eine neue digitale Veranstaltung für Event-, Marketing- und HR-Professionals: die Connecting People am 15. und 16. Juni 2021. An zwei Tagen geht es um vier Themen: Transformation/Kollaboration und Plattformen, die Audience und Diversity. Neben den Vorträgen und Gesprächen können Teilnehmer Masterclasses besuchen und sich virtuell begegnen und vernetzen. Den Auftakt macht auf Teilnehmerwunsch Katharina Krentz. Schließlich befindet sich nicht nur Bosch in der größten Transformation seiner Geschichte, ebenso sind es Organisationen aus Branchen wie Automobil, Energie, Banken und Versicherungen, Medien, Messen und Kongresse. Für viele Unternehmen ist die Gestaltung von Organisation, Arbeitsprozessen und Führung die große Herausforderung und Kollaboration ihr Hebel: Über fachliche und betriebliche Grenzen hinweg werden Teams aus unterschiedlichen Abteilungen und Bereichen gebildet, deren Mitarbeiter sich mit ihren verschiedenen Stärken, Skills und Sichtweisen einbringen. In ihrem Impulsvortrag richtet sich Katharina Krentz an jeden Einzelnen: „Was treibt dich um? Vernetzt arbeiten und sichtbar werden“. Sie erläutert, warum Transformation neue Formen der Zusammenarbeit braucht und wie Mitarbeiter für neue Methoden der Kollaboration befähigt werden.

„Ich spreche auf der Connecting People, weil ich mit meinem eigenen Label Connecting Humans genau das tue: Menschen und Unternehmen unterstützen, sich zu vernetzen, sichtbar zu werden und basierend darauf im digitalen Raum effektiver zu führen, zusammenzuarbeiten und zu lernen.“

Katharina Krentz, Corporate HR – Transformation Team bei Bosch, Gründerin Connecting Humans

Auf ihren Beitrag folgt Pauliina Jamsa, Global Senior Digital Manager bei Siemens und Product Owner der Wissensplattform Siemens References. Der Satz „Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß“ ist dem einen oder anderen präsent und für Pauliina Jamsa der Aufhänger, um über 15 Jahre Wissensmanagement zu sprechen und über ihre Lessons learned. Sie beschäftigt die Frage: Wie motivieren wir Menschen intern oder extern, etwas zu unserer Plattform beizutragen? Jamsa wird über digitale Kollaboration sprechen und darüber, dass es dafür mehr Menschlichkeit braucht, einen anderen Umgang miteinander und mit unseren Fehlern. „Die Zukunft wird unperfekt. Können Fehler uns verbinden?“, fragt Ralf Kemmer, Professor an der SRH Berlin University of Applied Sciences, Co-Founder Fuckup Night Berlin in seinem Impuls. Um eine Community, die Menschen menschlicher macht und Unternehmen schöner, geht es im Talk von Tim Leberecht, Mitgründer und Co-CEO House of Beautiful Business. Im Anschluss folgt ein Gedankenaustausch mit Felix Rundel, Mitgründer von futurehain und Ambassador für die XPRIZE Foundation. Mit seiner Arbeit zwischen kreativem Meeting Design, strategischen Programmkonzepten und interdisziplinärem Austausch engagiert sich Felix Rundel für einen nachhaltigen und kollaborativen Fortschritt, um den großen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.

JOURNEE: How can we reconnect humans in new virtual spaces?

How do we come together if we can not meet eye to eye? Waltz Binaire presents a new technology to experience endless virtual spaces and social environments for humans to enjoy together. Their approach enables high quality customizable worlds, endless interaction possibilities and new narrations. Using cutting edge 3D Web technology, they aim to connect everyone from everywhere to everything. Running on every device – directly in the browser – Waltz & Binaire aims to redefine live interaction on creative planets.

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Den Themenschwerpunkt Plattformen leitet Christian Mio Loclair ein mit seinem Impuls „Neue virtuelle Räume – Wie können wir Menschen (wieder) miteinander verbinden?“ Den Gründer und Geschäftsführer von Waltz Binaire, einem Labor für interdisziplinäre Innovationen zu neuen Technologien und Daten-Experimente, treibt seit Ausbruch der Pandemie die Frage um: Was passiert, wenn wegen der Einschränkung von Bewegung und Begegnung die anderen Menschen, der Raum und die Zeit wegbrechen? Wie schaffen wir einen wertigen Moment, in dem wir zu einem Thema in Beziehung stehen und zu anderen Menschen? Der New Media Artist weiß, dass „je tiefer der Moment ist, in dem Menschen einem Thema begegnen, umso besser bleibt das Thema auch in Erinnerung“. Loclair nimmt die Teilnehmer mit auf seine „Journee“: eine fotorealistische live 3D-Welt, interaktiv und sozial erlebbar mit anderen Personen, die sich als Avatare bewegen und begegnen…

Yeama Bangali, Projektleiterin FutureWork360 am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, spricht über „Neue Wege der Wissenschaftskommunikation mit dem digitalen Zwilling“. Foto: Fraunhofer IAO

„Neue Wege der Wissenschaftskommunikation mit dem digitalen Zwilling“ geht in ihrem gleichnamigen Vortrag auch Yeama Bangali, Projektleiterin FutureWork360 am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Ebenso Katariina Rohrbach, Director 5G Business Development, Deutsche Messe AG. Sie beschreibt, wie das Gelände der Deutschen Messe in einen smarten 5G Multifunktionscampus umwandelt werden soll. Passend dazu teilen ihre neuesten Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt Future Meeting Space Dr. Stefan Rief, Institutsdirektor und Leiter des Forschungsbereiches Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung am Fraunhofer IAO, und Matthias Schultze, Managing Director German Convention Bureau.

Advertorial

Germany – at the heart of future events

Ein Sommer voller Inspirationen

Vielfältige Inspirationen zu „Meetings made in Germany“, umfangreiche Informationen zu neuen Angeboten, Weiterbildung zu aktuellen Trendthemen und eine attraktive Dialog- und Austauschplattform: All das und noch Vieles mehr bietet die hybride Sommer-Kampagne „Germany – at the heart of future events“ des GCB German Convention Bureau e.V.! Nach dem Startschuss am 1. Juni 2021 erwartet Veranstaltungsplaner*innen ein viermonatiges Programm rund um die Tagungs- und Kongressdestination Deutschland – kostenfrei und interaktiv.

Tag zwei beginnt mit einem Achtsamkeits-Hack: „Offenes Wahrnehmen und Verbinden – Wir starten in den Tag mit einer Achtsamkeitsübung. Denn es geht heute um die Audience, die Teilnehmer und Teilgeber. „Die Nähe zu anderen Menschen suchen – außerhalb der eigenen Blase“ ist das Gespräch mit Ulrich Khuon überschrieben. Der Intendant des Deutschen Theaters Berlin wird darüber sprechen, was einen guten Austausch ausmacht und welche Räume dieser braucht. Mehr noch: Khuon denkt über die Selbstheilungskraft der Künste nach und ihr Beitrag zur Neuerfindung des Menschen. Was lässt sich von dem Spiel auf der Bühne lernen? Und was vom Spielen am Bildschirm? Stichwort Gamification: Von der Spiele- in die Veranstaltungswelt sind Dramaturgie und Konzeptionierung übertragen. Jochen Gebauer, Co-Founder and Brain of the Operation, The Pod, weiß mehr in seinem Impuls „Was andere von der Gaming Industrie lernen können (und müssen)“.

Was macht einen guten Austausch aus? Und welche Räume braucht dieser? Ulrich Khuon, Intendant Deutsches Theater Berlin

Ulrich Khuon ist seit 2009 Intendant am Deutschen Theater Berlin. Khuon sitzt in der Jury des Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreises und gehört der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste an. 2018 wird er in den Stiftungsbeirat der Kulturstiftung des Bundes berufen und 2013 in die Sektion Darstellende Kunst der Akademie der Künste Berlin gewählt. 2017 bis 2020 ist Khuon Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Während seiner Amtszeit entwickelt er den Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch mit. 2020 wird er mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet für sein Eintreten für eine demokratische Debattenkultur, für Geschlechtergerechtigkeit und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Künstlern. Ulrich Khuon studierte an der Universität Freiburg und schloss mit dem Staatsexamen in Jura, Germanistik und Theologie ab. Er wirkte als Intendant am Stadttheater Konstanz, am Niedersächsischen Staatsschauspiel Hannover und am Thalia Theater Hamburg.

Foto: Maria Sturm

Um Vielfalt und die Frage „Ist Corona ein Schritt in Richtung Gender Equality oder eine Rolle rückwärts?“ geht es am Nachmittag zur She Means Business, eine Konferenz zu Diversity, Gender Equality und Female Empowerment. Die gemeinsame Veranstaltung der tw tagungswirtschaft und IMEX Group findet nach der Absage der Fachmesse IMEX in Frankfurt/Main im Rahmen der Connecting People statt – Männer sind ausdrücklich willkommen. Die Teilnahme an der Connecting People und der She Means Business ist kostenlos. Hier geht es zum Programm.

Kerstin Wünsch

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